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Über Set in Großbritannien : Star-Wars-Fans filmen Dreharbeiten mit Drohnen

  • Aktualisiert am

Die Originaldarsteller Mark Hamill (Luke Skywalker), Carrie Fisher (Leia) und Harrison Ford (Han Solo) sind auch für den neuen Teil angeheuert. Bild: Picture-Alliance

Hartgesottene Fans können den siebten Teil der beliebten Weltraum-Saga nicht abwarten: Sie lassen über den Dreharbeiten mit Kameras ausgerüstete Drohnen aufsteigen. Nun will sich der Studiobetreiber wehren.

          Im Dezember des kommenden Jahres soll der siebte Teil der Star Wars-Reihe in die Kinos kommen. Endlich, denken die Fans. Einige von ihnen können es schon heute kaum erwarten und greifen nun zu drastischen Mitteln: Sie schicken Drohnen zu den Dreharbeiten, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie die beliebte Weltraum-Saga weitergeht.

          Über das Flugfeld Greenham Commons in Großbritannien ließen sie ihre unbemannten Flugobjekte mit hochauflösenden Kameras fliegen, berichtet der Technikdienst Golem. Dort drehen die Pinewood Studios derzeit Teile des neuen Films - auf den Fan-Videos auf Youtube zu sehen sind zum Beispiel ein halber Millennium-Falke (Han Solos Raumschiff, mit dem Lando Calrissian im sechsten Teil der Staffel den Todesstern zerstörte), zwei X-Wing-Raumjäger und jede Menge Sturmtruppen.

          Eigentlich gilt für die Gegend ein Flugverbot, um zu verhindern, dass Film-Details vorab bekannt werden. Die Fans lassen sich davon aber, scheint's, nicht wirklich abschrecken. Deswegen hat auch der Studiobetreiber aufgerüstet und einen „Drohnenschild“ bestellt, um sich gegen die anfliegenden Fan-Maschinen zu wehren. Das System warnt vor Drohnen per E-Mail oder SMS, es schießt - auch wenn es anders klingt - keine Flugobjekte ab.

          Aus der Sicht des Studiobetreibers ist allerdings betrüblich, dass der „Drohnenschild“ bislang offenbar nicht ausgeliefert werden konnte. Und das, obwohl die Bestellung nach Angaben der Internetseite Motherboard schon im Juni dieses Jahres rausging. Der Grund: Der Hersteller Drone Shield habe vom amerikanischen Außenministerium noch keine Genehmigung dafür bekommen. Die Pinewood Studios, in denen auch schon James-Bond-Filme gedreht wurden, sind aber nicht die einzigen, die darunter leiden. Angeblich sind mittlerweile 20 Bestellungen aus dem außeramerikanischen Ausland eingegangen.

          Drohne Shield wirbt für sein System damit, dass es vor aufdringlichen Medien genauso schütze wie vor Diebstahl geistigen Eigentums und sich etwa auch für Gefängnisse eigne.

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