https://www.faz.net/-gqe-8j47g

Lazard : Ex-Notenbanker Asmussen heuert bei Investmentbank an

  • Aktualisiert am

Jörg Asmussen Bild: dpa

Jörg Asmussen gilt als Strippenzieher im Hintergrund. Er war Finanzstaatssekretär und saß im Direktorium der EZB. Jetzt geht er unter die Investmentbanker.

          1 Min.

          Der ehemalige Finanzstaatssekretär und Notenbanker Jörg Asmussen geht unter die Investmentbanker. Der 49-Jährige werde für die amerikanische Investmentbank Lazard als Managing Director Regierungen und die öffentliche Hand sowie große Unternehmen in Europa beraten, teilte sein neuer Arbeitgeber mit. „Seine Erfahrung in der Lösung komplexer Projekte an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft werden für unsere Klienten von großem Wert sein“, sagte der Deutschland-Co-Chef von Lazard, Ken Oliver Fritz.

          Das SPD-Mitglied Asmussen hatte bis 2013 zwei Jahre lang im Direktorium der Europäischen Zentralbank die Geldpolitik in Europa mitbestimmt.

          Asmussens geplanter Wechsel aus dem Bundesarbeitsministerium, wo er zuletzt Staatssekretär war, zur staatlichen Förderbank KfW war Ende 2015 gescheitert - angeblich an Differenzen über seinen Arbeitsort.

          Bei Lazard, wo er am 1. September antritt, werde er von Berlin und Frankfurt aus arbeiten, hieß es in der Mitteilung. Zuletzt hatte Asmussen nur einige Nebenjobs übernommen, so als Verwaltungsratsmitglied beim Vermögensverwalter des italienischen Versicherers Generali, und als Berater der irakischen Regierung bei Reformen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Auf sich allein gestellt: Migranten im spanischen Lepe

          Asylbewerber ohne Hilfe : Nach Spanien kommen kaum noch Migranten

          Vor der Corona-Krise landeten zeitweilig nirgendwo in Europa so viel Migranten wie in Spanien. Jetzt kommen nur sehr wenige. Die 120.000 Asylbewerber, die sich bereits im Land befinden, sind nun auf sich allein gestellt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.