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Ehevertrag : Murdoch einigt sich mit dritter Ehefrau über Scheidung

  • Aktualisiert am

Ein Bild aus besseren Tagen Bild: AP

Nach 14 Jahren Ehe stehen der 82 Jahre alte Medienmogul Rupert Murdoch und die 44 Jahre alte Wendi Deng an diesem Mittwoch vor dem Scheidungsrichter.

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          Der Medienunternehmer Rupert Murdoch und seine dritte Ehefrau, Wendi Deng Murdoch, stehen nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg an diesem Mittwoch vor dem Scheidungsrichter. Nach 14 Jahren Ehe sollen sie sich gütlich geeinigt haben. Im Juli hatte der 82 Jahre alte News-Corp-Chef die Scheidung von der 37 Jahre jüngeren Deng eingereicht.

          Wendi Murdoch wird als Teil der Vereinbarung die gemeinsame Immobilie an der New Yorker Fifth Avenue behalten. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder, die Töchter Grace (11) und Chloe (9), die in New York leben. Das Paar hatte einen Ehevertrag abgeschlossen, wie Bloomberg weiter berichtete. Bei der Anhörung des Medienunternehmers zum Abhörskandal im Sommer 2011 sorgte Wendi Deng bei der Befragung durch das britische Parlament für einen unvergesslichen Auftritt.

          Rupert Murdoch und Wendi Deng schlossen 1999 den Bund fürs Leben, nur wenige Wochen nach Murdochs Scheidung von seiner zweiten Frau Anna Torv. Mit der Journalistin hat Murdoch drei Kinder, Elisabeth, Lachlan und James, die alle in seinem Medienimperium beschäftigt sind. Murdochs Vermögen liegt nach Bloomberg-Schätzungen bei etwa 12,6 Milliarden Dollar.

          Unterstützt wird Wendi Deng im Scheidungsprozess von dem Staranwalt William Zabel. Der Scheidungsspezialist hatte schon der Ehefrau von langjährigen GE-Chefs Jack Welch zu einem finanziell erfolgreichen Abschluss ihrer Ehe verholfen, nachdem Jane Welch entdeckt hatte, dass ihr Mann ein Verhältnis hatte.

          Erst Anfang des Monats gab es einen Dämpfer für die finanzielle Situation des Medienunternehmers Murdoch. Der Start zweier Fernsehsender in den Vereinigten Staaten hat ein Loch in die Kasse gerissen. Unter anderem wegen der Anlaufkosten fiel der Gewinn seines Konzerns 21st Century Fox im ersten Geschäftsquartal um 44 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte zudem der Erlös aus dem Verkauf einer Tochterfirma für Software das Ergebnis erheblich aufgebessert. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Dazu trug auch die Einbeziehung von Sky Deutschland bei. Murdoch hält seit Jahresbeginn die Mehrheit an dem Bezahlsender aus München.

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