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Carly Fiorina : Frühere HP-Chefin will Präsidentin werden

  • Aktualisiert am

Carly Fiorina Bild: Reuters

Als erste Frau will Carly Fiorina für die Republikaner in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ziehen. Sie gilt als krasse Außenseiterin – könnte das Rennen für Hillary Clinton aber komplizierter machen.

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          Seit Wochen wird darüber spekuliert, nun ist es offiziell: Am Montag hat Carly Fiorina, die frühere Vorstandsvorsitzende des Technologiekonzerns Hewlett-Packard, ihre Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten angekündigt. Sie gilt als krasse Außenseiterin in einem großen Feld an Bewerbern in der Republikanischen Partei. Aber ihre Kandidatur könnte das Rennen für Hillary Clinton komplizierter machen, die für die rivalisierenden Demokraten antreten will.

          Wie Fiorina kürzlich selbst sagte, wäre Clinton nicht mehr in der Lage, die „Geschlechterkarte“ zu spielen, wenn sie sich in dem Rennen einer anderen Frau gegenübersehen würde. „Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, über die sie dann nicht mehr sprechen kann,“ sagte Fiorina. Schon seit Wochen hat sich Fiorina auf Clinton eingeschossen und deren Leistungen als Außenministerin in Frage gestellt: „Wie Hillary Clinton bin auch ich Hunderttausende von Meilen um den Globus gereist, aber im Gegensatz zu ihr habe ich tatsächlich etwas erreicht,“ sagte sie zum Beispiel.

          In einem Video auf ihrer neuen Internetseite „Carlyforpresident.com“ zeigt sich Fiorina, wie sie ein Kampagnenvideo von Clinton ansieht und abschaltet. Fiorina tritt mit dem Handicap an, noch nie ein politisches Amt bekleidet zu haben. Sie kandidierte 2010 für einen Senatssitz, wurde aber nicht gewählt. Fiorina wirbt mit ihren Erfahrungen in der Wirtschaft, aber ihre Bilanz bei HP ist keineswegs ohne Makel. Sie wurde 2005 nach einer Reihe schlechter Geschäftsergebnisse entlassen.

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