https://www.faz.net/-gqe-8jxiq

Bioelektronik : Mit Google-Technik gegen Diabetes und Asthma

  • Aktualisiert am

Ein paar hundert Millionen Pfund für das neue Medizin-Projekt zahlt Google locker aus der Portokasse. Bild: dpa

Google und der größte britische Pharmakonzern arbeiten in der Medizin zusammen: Sie wollen künftig Nervensignale modifizieren, um chronische Krankheiten zu behandeln.

          Der Internetkonzern Google und der größte britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline (GSK) bündeln ihre Kräfte im neuen medizinischen Bereich der Bioelektronik: In den nächsten sieben Jahren wollen beide Firmen zusammen 540 Millionen Pfund in ein Gemeinschaftsunternehmen investieren, wie die Google-Biowissenschaftssparte Verily Life Science und GSK an diesem Montag mitteilten.

          Die neue Firma Galvani Bioelectronics soll Miniaturprodukte entwickeln, die Patienten eingesetzt werden, um elektrische Nervensignale modifizieren zu können. Dadurch sollen unregelmäßige oder veränderte Impulse wie sie in vielen Krankheiten vorkommen angepasst werden.

          GSK geht davon aus, dass so chronische Erkrankungen wie Diabetes, Arthritis und Asthma behandelt werden können. Die Zulassung für erste Produkte könnte im Jahr 2023 beantragt werden.

          Galvani soll den Angaben zufolge hauptsächlich im Forschungszentrum von GSK im Norden von London angesiedelt sein. Ein zweiter Standort ist im kalifornischen South San Francisco vorgesehen. 55 Prozent an Galvani halte GSK, Verily 45 Prozent.

          Weitere Themen

          Drohnen-Angriff sorgt für Ölpreis-Anstieg Video-Seite öffnen

          Saudi-Arabien : Drohnen-Angriff sorgt für Ölpreis-Anstieg

          Nach den Drohnenangriffen auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien wird mit einem Anstieg der Ölpreise gerechnet. Die Angriffe verschärfen die angespannte Lage in der Golfregion und führten zum Einbruch der Ölproduktion in Saudi-Arabien.

          Topmeldungen

          Die Talkrunde zum Thema Klimapolitik bei Frank Plasberg

          TV-Kritik: Hart aber fair : Die Realität der Zwickmühle

          Die Klimapolitik ist so verzwickt, dass es den üblichen Verdächtigen kaum noch gelingt, Einsicht in das Notwendige oder gar Verhaltensänderungen zu erreichen. Tatsächlich sehen einige das Format der Talkshow als Pranger für üble Phantasien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.