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Amparo Acker-Palmer : Exzellente Fachfrau für Zellen

Amparo Acker-Palmer - Spanische Neurowissenschaftlerin und Zellbiologin an der Goethe-Universität Frankfurt Bild: Rüchel, Dieter

Amparo Acker-Palmer gehört zu den Stars unter den Naturwissenschaftlern in Frankfurt. Sie ist 2010 für ihre Forschungen mit dem renommierten Paul-Ehrlich-Nachwuchspreis ausgezeichnet worden.

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          Sie stammt aus Valencia in Spanien, ist 44 Jahre alt und gehört zu den Stars unter den Naturwissenschaftlern in Frankfurt: die Biologin Amparo Acker-Palmer. Sie gehört zu einem der sogenannten „Exzellenzcluster“ der Universität: So nennen sich die interdisziplinären Forschungseinheiten - in diesem Fall zur Erforschung der „Makromolekularen Komplexe“. Hinter diesem sperrigen Begriff verbergen sich eine Art natürliche Maschinen im Innern unserer Zellen. Sie bestehen aus einer Handvoll bis mehreren tausend Komponenten - zumeist Proteinen, aber auch Nukleinsäuren, Kohlenhydraten oder Lipiden.

          Britta Beeger
          Redakteurin in der Wirtschaft und zuständig für „Die Lounge“.
          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Zu den lebenswichtigen Aufgaben, die sie erfüllen, gehören die Übersetzung des genetischen Kodes, der Energiestoffwechsel und die Kommunikation zwischen Nervenzellen. Acker-Palmer kommt ursprünglich aus der Neurobiologie. Die Erforschung des Nervensystems hat eine lange Tradition - auch, weil etwa die Hirnforschung die Menschen immer sehr fasziniert hat und deshalb viel Geld und Manpower in den Bereich gesteckt wurden.

          Es gehört nun zu den Leistungen der Wissenschaftlerin, dass sie gezeigt hat, dass die Arbeitsweise und die Kommunikation der Blutgefäße untereinander in vielem Parallelen zu den Nervenzellen aufweisen. „Das war überraschend: Sie nutzen die gleichen Moleküle. Die Natur hat zweimal dieselbe Struktur verwendet.“ Einsetzbar sind ihre Erkenntnisse unter anderem für die Krebsforschung: Wenn man weiß, wie Blutgefäße auch in Tumoren miteinander kommunizieren, kann man die Therapie von Krebs verbessern. Amparo Acker-Palmer ist 2010 für ihre Forschungen mit dem renommierten Paul-Ehrlich-Nachwuchspreis ausgezeichnet worden. Sie ist Mutter von zwei Kindern und pendelt jeden Tag von Bad Nauheim nach Frankfurt. Bei ihren Forschungen arbeitet sie bisweilen mit ihrem Mann zusammen: Till Acker arbeitet als Professor für Neuropathologie an der Universität in Gießen.

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