https://www.faz.net/-gqe-9z8nu

Sportartikelbranche : Menschen kaufen in Corona-Krise mehr Fitnessgeräte

  • Aktualisiert am

Hanteln und Yogamatten für zuhause. Sportartikelhändler verzeichnen eine hohe Nachfrage. Bild: Wolfgang Eilmes

In dem wochenlangen Shutdown wollten Verbraucher an ihrer Fitness arbeiten. Auf vielen Bestelllisten standen Hanteln, Heimtrainer und Yogamatten. Fachhändler und Hersteller von Sportgeräten profitieren von der Corona-Krise.

          1 Min.

          Wenn das Fitnessstudio wegen der Corona-Auflagen geschlossen ist, müssen Hanteln für zuhause her: Die Fitnessbranche hat mit Sportgeräten für zuhause im April fast doppelt so viel Umsatz gemacht wie im Jahr zuvor. Waren es im April 2019 noch 23 Millionen Euro, stieg dieser Betrag nun im gleichen Zeitraum auf 44 Millionen Euro, wie der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet.

          Im Fall von großen Geräten wie Ergometern stieg der Umsatz im April-Vergleich um 80 Prozent, bei kleineren Utensilien wie Matten oder Hanteln sogar um 300 Prozent. Der Verband wies jedoch darauf hin, dass die Geräte für zuhause für die Branche nur einen Bruchteil des Gesamtumsatzes ausmachen. Hauptabnehmer seien Fitnessstudios, wo die Investitionen gegenüber April 2019 um 70 Prozent gesunken seien.

          Von kommenden Montag an können Fitnessstudios, Sporthallen und Tanzschulen in ganz Deutschland wieder öffnen. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. So sollen  Umkleideräume und Sanitäranlagen geschlossen bleiben.

          Weitere Themen

          Amerika sieht die Preise hüpfen

          Neue Inflationsdaten : Amerika sieht die Preise hüpfen

          Eine Inflationsrate von 4,2 Prozent schockt Anleger und belastet Verbraucher. In Deutschland verteuern sich Heizöl und Benzin um mehr als 20 Prozent.

          Warum nachhaltiges Investieren so schwer ist Video-Seite öffnen

          Greenwashing : Warum nachhaltiges Investieren so schwer ist

          Grüne Investitionen erobern die Finanzmärkte. Mehr als 300 Milliarden Dollar flossen 2020 in „nachhaltige“ Anlagen und brachen damit den Rekord des Vorjahres. Doch wirklich "grün" zu investieren, ist schwieriger als es klingt.

          Topmeldungen

          Teures Fahrvergnügen: Preise für Gebrauchtwagen ziehen deutlich an.

          Neue Inflationsdaten : Amerika sieht die Preise hüpfen

          Eine Inflationsrate von 4,2 Prozent schockt Anleger und belastet Verbraucher. In Deutschland verteuern sich Heizöl und Benzin um mehr als 20 Prozent.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.