https://www.faz.net/-gqe-7zkas

Mekka und Medina : Das Geschäft mit den Pilgern

  • Aktualisiert am

Rund um die Kaaba ist investiert worden. Bild: Reuters

Infrastruktur ist auch im Geschäft mit Wallfahrten wichtig. In Mekka und Medina rechnet die Wirtschaft mit steigenden Einnahmen.

          1 Min.

          Nach dem Ausbau der Heiligen Stätten in Mekka und Medina rechnet die lokale Wirtschaft mit umgerechnet 1,45 Milliarden Euro Einnahmen jährlich aus dem Pilgergeschäft. Diese Zahl nannten Teilnehmer eines Arbeitsmarkt-Forums in Medina, wie die Zeitung „Saudi Gazette“ (Onlineausgabe) berichtete. Bis zum Jahr 2020 sollten sich die Einnahmen auf umgerechnet 11,2 Milliarden Euro  summieren.

          Die Al-Haram-Moschee in Mekka als wichtigstes Heiligtum des Islam und die Propheten-Moschee in Medina werden derzeit im Rahmen milliardenschwerer Umbauprojekte erweitert und modernisiert. Den Beschluss dazu hatte der inzwischen verstorbene König Abdullah im März 2013 gefasst. Schon im Herbst 2013 kam eine Studie der Universität Umm Al-Qura zum Ergebnis, dass die Umsätze der muslimischen Pilger um fast ein Drittel gefallen seien. Im vergangenen August hatte die Industrie- und Handelskammer von Mekka die Mindereinnahmen im Wallfahrtssektor wegen des Umbaus mit fast 600 Millionen Euro im Jahr 2014 beziffert.

          Weitere Themen

          CureVac-Impfstoff floppt Video-Seite öffnen

          Geringe Wirksamkeit : CureVac-Impfstoff floppt

          Der Corona-Impfstoff hat Untersuchungen zufolge nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent. CureVac will die Studie aber bis zu ihrer finalen Auswertung mit weiteren Corona-Fällen fortsetzen.

          Topmeldungen

          Deutscher Sieg über Portugal : Ein Abend, an dem Funken sprühen

          Mit der überwältigenden Mischung aus Wucht und Wille erfüllt die DFB-Elf ihren Auftrag gegen Portugal. Auch die Konkurrenz in Fußballeuropa dürfte diese deutsche Verwandlung mit einigem Staunen gesehen haben.

          Deutsche Einzelkritik : Müller nervt Portugal, Gosens ragt heraus

          Beim Sieg über Portugal macht Robin Gosens wohl die Partie seines Lebens. Auch andere DFB-Akteure zeigen sich deutlich verbessert. Aber einer scheint nicht der Lieblingsspieler von Bundestrainer Joachim Löw zu sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.