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Mekka und Medina : Das Geschäft mit den Pilgern

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Rund um die Kaaba ist investiert worden. Bild: Reuters

Infrastruktur ist auch im Geschäft mit Wallfahrten wichtig. In Mekka und Medina rechnet die Wirtschaft mit steigenden Einnahmen.

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          Nach dem Ausbau der Heiligen Stätten in Mekka und Medina rechnet die lokale Wirtschaft mit umgerechnet 1,45 Milliarden Euro Einnahmen jährlich aus dem Pilgergeschäft. Diese Zahl nannten Teilnehmer eines Arbeitsmarkt-Forums in Medina, wie die Zeitung „Saudi Gazette“ (Onlineausgabe) berichtete. Bis zum Jahr 2020 sollten sich die Einnahmen auf umgerechnet 11,2 Milliarden Euro  summieren.

          Die Al-Haram-Moschee in Mekka als wichtigstes Heiligtum des Islam und die Propheten-Moschee in Medina werden derzeit im Rahmen milliardenschwerer Umbauprojekte erweitert und modernisiert. Den Beschluss dazu hatte der inzwischen verstorbene König Abdullah im März 2013 gefasst. Schon im Herbst 2013 kam eine Studie der Universität Umm Al-Qura zum Ergebnis, dass die Umsätze der muslimischen Pilger um fast ein Drittel gefallen seien. Im vergangenen August hatte die Industrie- und Handelskammer von Mekka die Mindereinnahmen im Wallfahrtssektor wegen des Umbaus mit fast 600 Millionen Euro im Jahr 2014 beziffert.

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