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Nach Lockdown in Berchtesgaden : Wie es für den deutschen Tourismus nun weitergeht

Der Winter naht, doch ob Skifahren im Berchtesgadener Land in der kommenden Saison möglich ist, steht in den Sternen. Bild: www.plainpicture.com

Leere Hotels, Tourismus am Boden: Seit dem Lockdown geht nichts mehr in Berchtesgaden. Auch andernorts bangt die Reisebranche um ihre Existenz. Aber nicht jeder will sich so schnell kleinkriegen lassen. Was tun?

          6 Min.

          Johannes Lichtmannegger und seine Mitarbeiter waren alarmiert. Sie mussten den 110 Gästen im Berghotel Rehlegg die Hiobsbotschaft vermitteln, bis 14 Uhr des kommenden Tages Berchtesgaden zu verlassen. Es war ein beklemmender Ausklang eines schönen Urlaubstages, Sonnenschein und der warme Föhnwind hatten die Berge und den Königssee in kitschig-schönen Farben glänzen lassen.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Noch am Morgen drauf waren sie am Telefon damit beschäftigt, eigentlich sehnlich erwartete Gäste von der Anreise abzuhalten. Manche waren schon aufgebrochen, mussten die nächste Autobahnausfahrt nehmen und umdrehen. Hätte es nicht schon in den Tagen zuvor Stornierungen gehagelt, hätten sogar 170 Gäste das Vier-Sterne-Wellness-Haus mit Traumblick auf den Watzmann verlassen müssen.

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