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Gastbeitrag : Inflation – eine Fata Morgana?

  • -Aktualisiert am

Die Lichter der Bankenskyline von Frankfurt und der EZB leuchten in der Nacht. Bild: dpa

Die EZB setzt sich mit ihrer Sorglosigkeit gegenüber dem starken Preisanstieg einem hohen Risiko aus. Am Ende entscheidet die Geldpolitik der Notenbanken über den Gang der Inflation. Ein Gastbeitrag

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          Zahlreiche Länder melden Inflationsraten, wie sie seit Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten waren. Die USA haben gerade 6,2 Prozent bekannt gegeben, in Deutschland bewegt sich der Anstieg der Konsumentenpreise in Richtung 5 Prozent, und die Inflation für den Euroraum hat die 4 Prozent überschritten. Würde man die Kosten für selbst genutzten Wohnraum einbeziehen, was die EZB kürzlich vorgeschlagen hat, läge die Rate noch um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte höher.

          Das Urteil über diese Entwicklung trennt zwei Lager. Das eine wird nicht müde zu erklären, es handle sich nur um ein vorübergehendes Phänomen. Das andere Lager befürchtet hingegen, man werde sich länger auf einen höheren Preisanstieg einstellen müssen, getrieben durch die expansive Geldpolitik und steigende Staatsschulden. Was sind die wesentlichen Argumente hinter derart verschiedenen Meinungen?

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