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Heils Reformplan : Wer für das Homeoffice zahlt

Schreibtisch in der Küche Bild: Jens Gyarmaty

Die Heimarbeit schafft für die Beschäftigten mehr als nur Flexibilität. Aber es können auch neue Kosten entstehen. In Hubertus Heils neuem Vorschlag ist nicht ganz klar, wer diese tragen soll: Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.

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          Wie ein Sturm hat die Corona-Pandemie die Arbeitsabläufe in den Unternehmen durcheinandergewirbelt. In ganz Deutschland arbeiteten Beschäftigte von zu Hause aus und belegten, dass das „Mobile Arbeiten“ möglich ist. Aktuell werten vielerorts Personalabteilungen die Erkenntnisse aus. Die Arbeitgeber fragen sich, was dies für die künftige Organisation ihrer Unternehmen bedeutet. Und auch für Mitarbeiter drängen sich Fragen auf, insbesondere, welche Kosten ihr Arbeitgeber übernimmt, wie sie abgesichert sind oder für welche Schäden sie haften.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Nach einem Faktenpapier des Arbeitsministeriums zum „Gesetz zur mobilen Arbeit“, das der F.A.Z. vorliegt, plant Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) offenbar, dass künftig im Büro, bei der mobilen Arbeit und im Homeoffice die gleichen Regeln des Arbeitsschutzes gelten. „Dafür trägt der Arbeitgeber die Verantwortung“, heißt es in dem Papier. Bisher gibt es eine klare Trennlinie zwischen den schon vor Corona eingerichteten Heim- und Telearbeitsplätzen und dem im Frühjahr unter eiligsten Umständen freigeräumten Küchentisch.

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