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Wählerwanderungen : Wer braucht noch die SPD?

Luft- und lustlos: Wer bläst der SPD neuen Wind ein? Bild: Rolf Vennenbernd/Picture-Alliance/dpa

Die SPD produziert sozialdemokratische Gesetze wie am Fließband, trotzdem verliert sie weiter an Zustimmung. Die Ursachen dieses Phänomens wurzeln tief.

          6 Min.

          Kevin Kühnert ist zwar bisher nur Juso-Chef. Außerdem hat er im Frühjahr mit seiner „No Groko“-Kampagne den Mitgliederentscheid über die Regierungsbeteiligung der SPD klar verloren – denn 66 Prozent stimmten dafür. Doch nach dem Absturz der Partei bei der Landtagswahl in Bayern wird er nun in Talkshows sogar schon als Bundesvorsitzender gehandelt. Tatsächlich sieht es zuweilen beinahe so aus, als könne er Amtsinhaberin Andrea Nahles und den SPD-Bundesministern den Takt vorgeben.

          Dietrich Creutzburg

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Kühnert war es, der im September die „Causa Maaßen“, also die Zukunft eines Behördenleiters im Aufgabenbereich des CSU-Innenministers, zur Koalitionsfrage erhob; der damit Nahles in jene Verhandlungen trieb, in denen der umstrittene Verfassungsschutzpräsident fast zum neuen Staatssekretär befördert worden wäre.

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