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FAZ Plus Artikel Zahl der Übernahmen sinkt : Chinesen mögen deutsche Unternehmen nicht mehr

Der Gründer und Vorstandschef des chinesischen Automobilherstellers Geely, Li Shufu Bild: Bloomberg

2018 ist die Zahl der Übernahmen aus Fernost abermals deutlich gesunken. Auch politisch wird das Klima für chinesische Investoren ungemütlicher. Ist Chinas Einkaufstour in Deutschland bald vorbei?

          Während die Bundesregierung versucht, mit schärferen Kontrollrechten den Einfluss chinesischer Investoren auf die deutsche Wirtschaft weiter einzugrenzen, verlieren die Geldgeber aus Fernost zunehmend das Interesse an den hiesigen Unternehmen. Zumindest ist die Zahl der Transaktionen zum zweiten Mal in Folge deutlich gesunken, wie aus aktuellen Daten der Beratungsgesellschaft EY hervorgeht, die der F.A.Z. exklusiv vorliegen. So kam es 2018 nur noch zu 34 Unternehmenszukäufen oder Beteiligungen von chinesischen Unternehmen in Deutschland. Das ist der niedrigste Wert seit fünf Jahren und eine Halbierung gegenüber dem Höhepunkt 2016. Vor allem im zweiten Halbjahr hat der Rückgang an Dynamik gewonnen: Entfielen auf den Zeitraum zwischen Januar und Juni noch 25 Transaktionen, waren es danach nur noch neun. Und eine Erholung ist vorerst nicht in Sicht. „Wir gehen davon aus, dass sich die Zahl im kommenden Jahr stabilisiert“, sagt Yi Sun, die für das China-Geschäft verantwortliche EY-Managerin, der F.A.Z. „Bis wir dann wieder einen leichten Anstieg erleben, wird es noch ein wenig dauern.“

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für Unternehmen.

          Das Transaktionsvolumen sank im Jahresvergleich von rund 13,7 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf etwas mehr als 10,2 Milliarden Dollar 2018. Allerdings dürfte der jüngste Wert stark verzerrt sein durch den Einstieg des chinesischen Milliardärs Li Shufu beim deutschen Automobilhersteller Daimler im Frühjahr. Für einen Anteil von 9,7 Prozent am deutschen Autohersteller musste Li, dem der chinesische Wettbewerber Geely gehört, umgerechnet mehr als 8 Milliarden Dollar bezahlen. Dank einer ausgeklügelten Finanzkonstruktion umgingen Li Shufu und seine amerikanischen Banken diverse Meldepflichten und überraschten die Öffentlichkeit mit der Höhe des Anteils. Dieses als „Anschleichen“ gewertete Vorgehen sorgte in der Berliner Politik für Unmut. Die Untersuchungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ergaben nach anfänglichen Zweifeln jedoch keine Verstöße und wurden kurz vor Weihnachten eingestellt.

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