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EU-Wettbewerbskommissarin : „Eine Zerschlagung ist das letzte Mittel“

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager (hier Anfang Februar in Brüssel) hat Google schon länger im Blick. Bild: Reuters

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager war bisher der Schrecken von Technologiegiganten wie Google oder Apple. Auf dem Digitalfestival „South by Southwest“ stellt sie einige Dinge klar.

          Was haben Donald Trump und Tim Cook gemeinsam? Weder der amerikanische Präsident noch der Vorstandschef des Elektronikkonzerns Apple sind gut auf Margrethe Vestager zu sprechen, und beide haben sich in deftigen Worten über sie beklagt. Trump nannte die EU-Wettbewerbskommissarin im vergangenen Jahr herablassend die „Tax Lady“, also die „Steuer-Lady“, und mutmaßte, sie hege gewaltigen Hass auf die Vereinigten Staaten. Offenbar bezog er sich damit auf diverse Steuernachzahlungen, die Vestager in den vergangenen Jahren für amerikanische Technologiekonzerne wie Amazon und Apple angeordnet hat. Cook wiederum sprach im Zusammenhang mit einer milliardenschweren solchen Nachzahlung, die sein Unternehmen ereilte, von „politischem Scheißdreck“.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Amerika ist also ein heikles Pflaster für Vestager. Das hat die Dänin nicht davon abgehalten, in diesem Jahr zum ersten Mal zum Digitalfestival „South by Southwest“ nach Austin zu kommen. Und als sie dort bei einem Auftritt auf Cooks Verbalattacke angesprochen wird, gibt sie sich demonstrativ unbeeindruckt: „Wir sind eben alle mit großer Leidenschaft bei unserer Sache dabei.“ Als ihre Sache sieht sie es ganz offenbar, der Branche genau auf die Finger zu schauen: „Die Technologieindustrie hat so viele Verheißungen. Aber wir können ihr nur vertrauen, wenn wir ihre dunkle Seite unter Kontrolle behalten.“

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