https://www.faz.net/-gqe-aha7l

Für Geimpfte : USA-Reisen von November an wieder möglich

  • Aktualisiert am

Die Freiheitsstatue grüßt vor New York: Geimpfte dürfen im November wieder in die USA reisen. Bild: dpa

Nach mehr als anderthalb Jahren öffnet die US-Regierung die Grenzen für Ausländer. Wer geimpft ist und einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen kann, darf vom 8. November ins Land einreisen.

          1 Min.

          Vom 8. November an können jene Ausländer wieder in die USA einreisen, die mit bislang international anerkannten Präparaten vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Akzeptiert würden dabei Impfstoffe, die eine Zulassung oder Notfallzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekommen hätten, teilte das Weiße am Montag in Washington mit. Dies gilt derzeit für die Präparate von Biontech/Pfizer, Astra-Zeneca, Moderna, Johnson&Johnson, Sinopharm und Sinovac. Reisende müssten ihren Impfstatus der jeweiligen Airline nachweisen, bevor sie ein Flugzeug in die USA besteigen, hieß es weiter. Voraussetzung sei eine komplette Impfung gegen das Coronavirus.

          Als vollständig geimpft gelten Menschen demnach mindestens zwei Wochen nach Erhalt ihrer letzten erforderlichen Spritze. Das Weiße Haus betonte, auch eine Kombination von zwei verschiedenen Impfstoffen werde hier akzeptiert – sofern die Präparate von der FDA oder der WHO zugelassen seien.

          Es gelten nur wenige Ausnahmen von der Impfpflicht für internationale Reisende, zum Beispiel für Kinder oder Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. US-Bürger sind ohnehin von den Impf-Vorgaben für eine Einreise ausgenommen.

          Reisende müssen laut US-Regierung generell zusätzlich zu ihrem Impf-Nachweis einen maximal drei Tage alten negativen Corona-Test vorlegen. Bei Ungeimpften, die unter die zulässigen Ausnahmen fallen, darf der Test nicht älter als einen Tag sein. Die Fluggesellschaften müssten außerdem Kontaktinformationen von Passagieren aufbewahren, damit sie nach eventuellen Corona-Fällen benachrichtigt werden können, hieß es weiter.

          Die Lockerungen kommen nach mehr als anderthalb Jahren eines weitgehenden Einreisestopps für Menschen aus zahlreichen Ländern, darunter für Einwohner der EU und Großbritanniens.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Karl Lauterbach (SPD), designierter Bundesminister für Gesundheit

          Künftiger Gesundheitsminister : Lauterbachs Fehler

          Karl Lauterbach ist qualifiziert für das Amt des Gesundheitsministers, doch seine Kompetenz könnte ihm in der Pandemiezeit im Wege stehen – denn ein Minister muss delegieren, also loslassen können.