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Warnung vor „Plastikfasten“ : Im Kampf gegen den Imageverlust

  • -Aktualisiert am

Einmalplastik, wie diese Strohhälme, wurden bereits von der EU verboten. Bild: dpa

Einmalplastik und Plastiktüten sollen verschwinden. Die Kunststoffindustrie kämpft gegen den starken Gegenwind aus Politik und Gesellschaft – und warnt vor klimaschädlichem „Plastikfasten“.

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          Für die Kunststoffindustrie wäre ein Verbot von Plastiktüten in Deutschland kein großes Problem. Zumindest wirtschaftlich nicht. Denn das Gros der kunststoffverarbeitenden Unternehmen wäre davon schlicht nicht betroffen. Plastiktüten sind vereinfacht gesprochen kein großes Geschäft. Wie hoch ihr Anteil an der gesamten Kunststoffproduktion tatsächlich ist, darüber können selbst Fachleute nur spekulieren. „Etwa ein Prozent“, sagt Mara Hancker von der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, dem Interessensverband der Verpackungshersteller. Trotzdem lässt die Unternehmen die Plastik-Debatte nicht kalt.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

          Das kann sie gar nicht. Seit Fotos von Inseln aus Plastikmüll und elendig verreckten Walen und Fischen um die Welt gehen, seit immer mehr Berichte über Mikroplastik in der Nahrung die Runde machen, sorgen sich auch immer mehr Kunden – und die Politik reagiert. Mit ihrem öffentlichkeitswirksamen Verbot von Einweggeschirr hat die EU Aktivismus demonstriert. Und geht es nach dem Willen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), dann werden Plastiktüten in Deutschland bald ganz verboten.

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