https://www.faz.net/-gqe-94srk

Kaufprämie : SPD will Verkauf elektrischer Fahrzeuge stärker fördern

  • Aktualisiert am

Der „StreetScooter“ soll die Städte sauberer machen. Für höhere Verkaufszahlen will die SPD mehr Haushaltsmittel locker machen. Bild: obs

Auf 8.000 Euro soll die Prämie für elektrische Lieferfahrzeuge und Taxis erhöht werden, fordern die Sozialdemokraten.

          1 Min.

          Im Kampf gegen zu schmutzige Luft in großen Städten hat die SPD weitere Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen gefordert. „Fahrverbote für alle verhindern wir nur, wenn dreckige Diesel-Taxen und Lieferfahrzeuge aus den Innenstädten verschwinden“, sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol der „Bild“-Zeitung am Donnerstag. Um den Umstieg zu beschleunigen, solle die bestehende Kaufprämie für Elektroautos gezielt für diese Fahrzeuge auf 8.000 Euro erhöht werden.

          Zur Finanzierung verweist die SPD auch auf nicht genutzte Haushaltsmittel. So stünden für dieses Jahr noch knapp 140 Millionen Euro von insgesamt eingeplanten 192 Millionen Euro zur Verfügung, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

          Die allgemein geltende Prämie, die 2016 eingeführt worden ist, beträgt für reine Elektrowagen mit Batterie 4.000 Euro, für Hybridautos sind es 3.000 Euro. Finanziert werden die Prämien je zur Hälfte vom Bund und von den jeweiligen Hersteller.

          Mit Stand vom 30. November gingen insgesamt 42.251 Anträge ein, davon bezogen sich 24.500 auf reine E-Fahrzeuge.

          Für bessere Luft in den Städten hat der Bund auch einen Fonds von bis zu einer Milliarde Euro zugesagt, um Maßnahmen gegen zu viele Diesel-Abgase zu fördern.

          Weitere Themen

          Neuverschuldung des Bundes steigt auf fast 100 Milliarden Euro Video-Seite öffnen

          Von Scholz gebilligt : Neuverschuldung des Bundes steigt auf fast 100 Milliarden Euro

          Das Bundeskabinett hat den Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gebilligt. Dieser sieht für das kommende Jahr eine weitere Neuverschuldung von gut 96 Milliarden Euro vor. Ab 2022 will die Regierung wieder die Schuldenbremse im Grundgesetz einhalten, doch sollen bis 2024 neue Kredite von gut 22 Milliarden Euro aufgenommen werden.

          Topmeldungen

          Deutsche Alpen: Auch Urlaub in den eigenen Staatsgrenzen kann erholsam sein.

          Corona-Risikogebiete : Wo dürfen wir Urlaub machen?

          Immer mehr Urlaubsländer werden zum Corona-Risikogebiet. Strengere Quarantäne-Regeln machen das Reisen noch unangenehmer. Und die Kontrollen werden schärfer.
          Aserbaidschanische Soldaten schießen auf die Kontaktlinie der selbsternannten Republik Nagornyj Karabach – Aufnahme aus Filmmaterial, das das aserbaidschanische Verteidigungsministerium am Sonntag veröffentlicht hat

          Konflikt um Nagornyj Karabach : Jeder feiert seine Erfolge

          Bei den neu entflammten Kämpfen in Nagornyj Karabach ist die Propaganda ein wichtiges Mittel. Doch die Parteien erhalten auch international Hilfe – aus Russland und der Türkei.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.