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Statistiken ausgewertet : Renten für langjährig Versicherte deutlich gestiegen

  • Aktualisiert am

Senioren sitzen in Berlin auf einer Bank. Bild: Stephan Scheuer/dpa

Wer aktuell in Rente geht und vorher mindestens 35 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, bekommt im Schnitt ein Drittel mehr als die Menschen vor zehn Jahren. Im Osten ist es sogar die Hälfte.

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          Die Renten von langjährig Versicherten sind in den vergangenen zehn Jahren um ein Drittel gestiegen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berichtete, lag die Durchschnittsrente derjenigen, die mindestens 35 Versicherungsjahre aufweisen und neu in die Altersrente gekommen sind, im Jahr 2020 bei 1290 Euro und damit 34 Prozent höher als zehn Jahre zuvor.

          Im Westen belief sich der Anstieg den Angaben zufolge auf 29, im Osten sogar auf 50 Prozent. „Diese positive Entwicklung stärkt die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland“, sagte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung dem RND. Der wichtigste Grund für die Steigerungen sind nach Angaben der Rentenversicherung die Rentenerhöhungen in den vergangenen Jahren.

          Mehr Neurentner waren zuvor lange beschäftigt

          Gleichzeitig nahm der Anteil der Rentnerinnen und Rentner zu, die mindestens 35 Jahre an Versicherungszeiten haben. Kamen im Jahr 2010 noch 65 Prozent der Neuzugänge auf entsprechend viele Versicherungsjahre, so waren es zehn Jahre später 72 Prozent. Dies ist dem Bericht zufolge hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass mehr westdeutsche Frauen als früher auf entsprechend lange Erwerbszeiten kommen.

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