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Schlechte Aussichten : Italiens Wirtschaft rutscht ab

Gucken ja, aber auch kaufen? Italien steuert auf schwierige Zeiten zu. Bild: Matthias Luedecke

Es droht Stagnation oder sogar ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts: Die Prognosen für Italiens Wirtschaftswachstum für das Jahr 2019 werden immer düsterer.

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          Die Aussichten für Italiens Wirtschaftswachstum 2019 verschlechtern sich so schnell, dass Italiens Schatz- und Finanzminister Giovanni Tria mit der Korrektur der Prognosen hinterherhinkt. Am Sonntagabend hatte Tria zum ersten Mal zugegeben, dass Italien für das laufende Jahr mit Nullwachstum rechnen müsse – dieser Wert steht in Kontrast zu seiner Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,5 Prozent im vergangenen Oktober und von 1,0 Prozent im Dezember.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Wenige Stunden nach seinem Fernsehauftritt wurde Tria am Montag von einer noch ungünstigeren Vorhersage der Industrieländer-Organisation OECD eingeholt. Sie erwartet in ihrem jüngsten Länderbericht für Italien für das Jahr 2019 eine Rezession mit einem Rückgang des BIP von 0,2 Prozent. Ende 2018 betrug Italiens reale Wirtschaftsleistung wenig mehr als 95 Prozent des Wertes von vor der Finanzkrise 2007. Das deutsche BIP erreichte dagegen mehr als 115 Prozent von 2007. Die OECD rechnet vor, dass Italiens Pro-Kopf-Einkommen 2018 sogar um 2,6 Prozent unter dem Wert von 2000 gelegen habe.

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