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FAZ Plus Artikel Das Geld ist knapp : Alarmruf aus dem Krankenhaus

In deutschen Notaufnahmen ist immer viel los: Die medizinische Grundversorgung soll gesichert bleiben. Bild: Karsten Thielker

Die Finanzlage vieler Kliniken ist prekär: Fast jede dritte schreibt Verluste. Schuld sind auch die Bundesländer, die ihre Zusagen nicht einhalten.

          Den deutschen Krankenhäusern geht es schlecht. Jede dritte Klinik nennt ihre wirtschaftliche Lage „eher unbefriedigend“. Schon im vergangenen Jahr schrieben 30 Prozent der Krankenhäuser Verluste, die ihre Träger ausgleichen mussten. Das ist das Ergebnis der jährlichen repräsentativen Befragung der deutschen Kliniken durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Zu den Resultaten gehört auch, dass nur etwa 60 Prozent der Kliniken in der Lage sind, einen Gewinn zu erwirtschaften. Der ist aber in aller Regel nötig, um die Investitionen in neue Geräte und Gebäude zu bezahlen. Denn die Länder ziehen sich immer weiter aus der Finanzierung der Krankenhäuser zurück.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          „Die Unterfinanzierung der Krankenhäuser bei den Investitionen und den Betriebskosten bleibt ein ungelöstes Problem“, sagte DKG-Präsident Gerald Gaß der F.A.Z. Dass ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland 2017 rote Zahlen geschrieben habe, sei ein eindeutiges Symptom für unzureichende Rahmenbedingungen, es liege nicht an den Kliniken. „Die von Ökonomen immer wieder vielbeschworenen Rationalisierungsreserven sind längst ausgeschöpft“, behauptete Gaß. Er argumentiert: Wäre es anders, hätte die Politik den Kassen nicht vorgeschrieben, alle Pflegekosten der Patienten vollständig zu refinanzieren und zusätzliche Pflegekräfte zu bezahlen.

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