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FAZ Plus Artikel Wirtschaftsweisen : Deutsche und französische Ökonomen schlagen Reform der EU-Fiskalregeln vor

Ein Großteil der EU-Mitgliedstaaten musste in der Vergangenheit einigen Sorgenkindern bei deren Wirtschaft kräftig unter die Arme greifen. Deutsch-französische Ökonomen wollen nun die EU-FIskalregeln reformieren, damit Staatsverschuldungen besser abgebaut werden können. Bild: dapd

Das Regelwerk soll an den Staatsausgaben ausrichtet werden. Einige Teilideen sind zwar nicht neu, eine Veränderung der Haushaltsregeln könnten den verschuldeten Staatshaushalten jedoch gut tun.

          Deutsche und französische Spitzenökonomen wollen die festgefahrene Diskussion über eine Reform der EU-Haushaltsregeln mit einem neuen Vorschlag wiederbeleben. Der deutsche Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweisen) und der französische Conseil d’Analyse Économique plädieren dafür, den EU-Stabilitätspakt und die mit ihm verknüpften Regeln stärker auf die nominalen Staatsausgaben zu konzentrieren und die Verfahren zur Durchsetzung der Regeln zu vereinfachen. Das geht aus Papieren hervor, welche die beiden Gremien an diesem Mittwoch auf einer Tagung in Brüssel vorlegen werden. Sie unterscheiden sich im Detail, gehen aber in eine gemeinsame Richtung. Die Papiere liegen der F.A.Z. vor.

          Werner Mussler

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Gremien, dass die Haushaltsregeln stärker ins Zentrum der Diskussion zur Umgestaltung der Währungsunion rücken. Derzeit steht vor allem die Bankenunion im Vordergrund. Nach dem Urteil der Ökonomen taugen die gültigen Haushaltsregeln nicht mehr für eine wirksame Kontrolle der nationalen Haushaltspolitik. So seien sie übermäßig komplex, intransparent und anfällig für Messfehler. Die EU hatte die Haushaltskontrolle ursprünglich nur an den zwei Maastrichter Referenzwerten von drei und 60 Prozent der Wirtschaftsleistung für Defizit und Schuldenquote orientiert, sie aber später mehrfach verändert. So wurde die Anwendung des Stabilitätspakts „flexibler“ und zugleich komplizierter.

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