https://www.faz.net/-gqe-956n8

Ökonomen-Studie : Indien wird 2018 zur fünftgrößten Wirtschaftsmacht

  • Aktualisiert am

Das indische Parlament in Delhi: Laut einer Wirtschaftsstudie wurden dort wohl die richtigen Entscheidungen getroffen, denn Indien wird 2018 zur fünftgrößten Wirtschaftsmacht aufsteigen. Bild: EPA

Indien ist wirtschaftlich auf der Überholspur. Einer Studie zufolge wird das Land im kommenden Jahr an Großbritannien und Frankreich vorbeiziehen. Für andere Länder läuft es deutlich schlechter.

          Indien wird nach Einschätzung von Ökonomen im kommenden Jahr Großbritannien und Frankreich überholen und zur fünftgrößten Wirtschaftsmacht aufsteigen. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie des britischen Forschungsinstituts CEBR. Sie basiert auf einem Vergleich der Bruttoinlandsprodukte in Dollar gerechnet.

          Die Experten prognostizieren zugleich, dass Großbritannien zunächst noch hinter Frankreich hinterherhinken und dann 2020 wieder überrunden wird. Die negativen Effekte des geplanten Brexit dürften nicht so stark ausfallen wie befürchtet, heißt es in der Untersuchung.

          Auf Platz eins der größten Volkswirtschaften wird China die Vereinigten Staaten im Jahr 2032 ablösen, wie die Forscher voraussagen. Das wäre ein Jahr später als bislang berechnet. Die Auswirkungen der Handelspolitik von Amerikas Präsident Donald Trump dürften letztlich nicht so gravierend ausfallen wie erwartet, konstatieren die Ökonomen.

          Russland attestieren sie eine zu große Abhängigkeit vom Energiesektor. Daher werde das Land in der Rangliste der Wirtschaftsmächte bis 2032 auf den 17. Platz zurückfallen. Derzeit ist es die Nummer elf.

          Weitere Themen

          Auch Mittelstand fürchtet harten Brexit Video-Seite öffnen

          Unklare Aussichten : Auch Mittelstand fürchtet harten Brexit

          Ein Unternehmen in Rheinland-Pfalz hofft, dass es nicht zu einem Brexit ohne Austrittsabkommen kommt. Für den drittwichtigsten Absatzmarkt des Unternehmens hätte das einschneidende Folgen.

          „Der Untersuchungsausschuss kommt“

          Berateraffäre : „Der Untersuchungsausschuss kommt“

          Die Regierungsparteien haben die Bildung eines Untersuchungsausschusses zur Berater-Affäre im Verteidigungsministerium heute vorerst gestoppt. Doch die Untersuchung wird kommen, sagt der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Gespräch mit der F.A.Z.

          Topmeldungen

          Wer sichert und bezahlt die Betreuung im Alter?

          Pflegeversicherung : Spahn will neue Finanzierungsmodelle diskutieren

          Damit die lohnabhängigen Beiträge für die Pflege nicht immer weiter steigen, fordert der Gesundheitsminister eine Grundsatzdebatte, ob es auch anders geht. Ein Vorschlag kommt aus der SPD und betrifft Beamte und Selbständige.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.