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Kramp-Karrenbauer im Interview : „Wir wollen mehr Marktwirtschaft“

„Wir müssen uns mehr Risiko zutrauen“, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer. Bild: Matthias Lüdecke

Die CDU legt eine neue Agenda für die Wirtschaftspolitik fest. Im Interview zeichnet Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer die Grundzüge des Programms vor und klagt über Ansätze des Sozialpopulismus bei der SPD.

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          Frau Kramp-Karrenbauer, die Wirtschaftslage ist so gut wie noch nie. Warum hat eine Protestpartei wie die AfD trotzdem so viel Zulauf?

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
          Inge Kloepfer
          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Das ist es ja gerade: Die gute wirtschaftliche Lage wird als selbstverständlich angesehen. Es gibt zu wenig Bewusstsein für die Anstrengungen, die nötig sind, um die wirtschaftliche Stärke Deutschlands in einer völlig veränderten Welt auch für die Zukunft zu erhalten. Dadurch rückt der Blick der Menschen auf andere Themen, zum Beispiel auf die Migrationsfrage und die damit verbundenen Probleme. Das nutzt die AfD mit rechtspopulistischen, vereinfachenden Parolen aus.

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