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Haushaltsdefizit in Rom : Italien fordert Anteil an deutschen Überschüssen

Fordert finanzielle Unterstützung: Italiens Schatzminister Giovanni Tria Bild: AFP

Italiens Regierung will Brüssel und die Finanzmärkte besänftigen. Deshalb soll das Haushaltsdefizit erst steigen und dann wieder sinken. Daneben fordert Rom einen Haushaltsausgleich zwischen europäischen Ländern – der wäre teuer für Deutschland.

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          In der Debatte um Italiens künftiges Haushaltsdefizit fordert der italienische Schatz- und Finanzminister Giovanni Tria finanzielle Unterstützung unter anderem von Deutschland. Bei einer Rede vor dem Unternehmerverband Confindustria kündigte Tria an, die Regierung wolle mit eigenen Vorschlägen die Währungsunion und die Politik der Europäischen Union vorantreiben.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          „Das muss realisiert werden im Kontext größeren wirtschaftlichen und sozialen Wachstums und mit einem Ausgleich der Beschäftigung und der Einkommen zwischen den verschiedenen Staaten“, sagte er. Dabei müssten die makroökonomischen Ungleichgewichte der Mitgliedstaaten auf asymmetrische Weise korrigiert werden, indem jene Länder herangezogen werden, die größere Überschüsse in der Leistungsbilanz und im Haushalt haben.

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