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Für 34 Milliarden Dollar : IBM steht vor Übernahme von Red Hat

  • Aktualisiert am

Das IBM-Logo auf dem IBM-Gebäude in Midtown Manhattan, in New York Bild: dpa

Der Computerkonzern IBM will die Software-Firma Red Hat kaufen und damit einen Ausbau des Bereiches Cybersicherheit erwirken. Die Übernahme lässt sich IBM mehr als 30 Milliarden Dollar kosten.

          Der IT-Branchenriese IBM hat die Übernahme des Softwareherstellers Red Hat angekündigt. IBM bietet demnach 190 Dollar je Aktie in bar und bewertet Red Hat so mit 34 Milliarden Dollar. Das teilten beide Unternehmen mit.

          Am Freitag war die Red-Hat-Aktie bei 116,68 Dollar aus dem Handel gegangen, der Aufschlag liegt also bei fast zwei Drittel. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über die Übernahmeabsichten berichtet.

          „Die Übernahme von Red Hat ist ein Game-Changer“, sagte IBM-Chefin Ginni Rometty. „IBM wird der weltweite Nummer-Eins-Hybrid-Cloud-Anbieter.“ Beim Cloud-Geschäft wird die Software vom Hersteller im Internet zur Verfügung gestellt und befindet sich nicht wie bei der Kaufsoftware auf den Rechnern der Kunden.

          Das Cloud-Geschäft verzeichnet zwar bei vielen IT-Unternehmen starke Zuwächse. Allerdings sind die Gewinnmargen geringer als bei der Kaufsoftware. Zudem konkurrieren nicht nur die klassischen Unternehmen auf diesem Feld miteinander, auch ursprünglich aus anderen Bereichen stammende Firmen wie zum Beispiel Amazon mischen kräftig mit.

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