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Revolution der Ernährung : Die Abschaffung des Fleischs

Huhn, Rind, Schwein: Für viele soll der Burger pflanzlich sein. Bild: Bloomberg

Fleisch ist schlecht für das Klima und die Gesundheit. Dürfen wir überhaupt noch Bratwurst essen – oder müssen bald alle auf Ersatzprodukte ausweichen?

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Nicht weniger als eine Weltrevolution soll sie sein: die Bratwurst ganz ohne Fleisch, die der Lebensmittelhersteller Nestlé am Freitag auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt hat. Blassrosa liegt sie auf dem Grill, eine Mischung aus Soja, Roter Beete, Karotten und Paprika, gepresst in eine Hülle aus Meeresalgen. Zwar gibt es schon etliche vegetarische Würste in den Supermarktregalen. „Vurst“ nennen Marketingfachleute diese Imitate gerne. Doch bei den meisten lassen Konsistenz und Geschmack keinen Zweifel daran, worum es sich in Wirklichkeit handelt: um in Wurstform gebrachten Gemüsebrei.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Nestlé verspricht jetzt vegane Würste, „die nicht von ihren Pendants aus Schwein und Rind zu unterscheiden sind“. Erst vor kurzem hat sich der größte Lebensmittelkonzern der Welt vom deutschen Wursthersteller Herta getrennt und setzt nun ganz auf eine fleischlose Zukunft. In den Berliner Messehallen wird allerdings schnell klar: Wer sich so ernähren will, braucht Geduld. Bis die Gemüsemischung halbwegs kross wird, vergeht locker eine Viertelstunde.

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