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Stromleitungen : Kabel in den Acker?

Bodenbewahrer: Rüdiger Schmidt, der Bauamtsleiter in der Gemeinde Hohe Börde, stellt such gegen die teure Erdverkabelung. Bild: Patrick Slesiona

Die neuen Stromautobahnen sollen vergraben werden. Das steht so im Gesetz und soll die Bürger beruhigen. Aber manche wollen lieber riesige Masten – aus gutem Grund.

          6 Min.

          Die Sonne sticht. Der Wind jagt Staubwölkchen über den Acker, und am Himmel zieht ein Rotmilan seine Kreise. Nach Norden versperrt der Damm einer Autobahn die freie Sicht in der Luft liegt ein leises Knistern. Es stammt von Hochspannungsleitungen. Gleich mehrere überragen diesen sanft gewellten Landstrich.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Rüdiger Schmidt geht in die Hocke. Aus den knöchelhohen Stoppeln klaubt er eine Ähre, die der Erntemaschine entgangen ist. Er nimmt sie in die linke Hand und pult mit der rechten am Spelz herum. Zum Vorschein kommen ein paar Weizenkörner. „Sehen Sie“, sagt er, „unser Bördeboden gibt auch in trockenen Sommern gute Früchte.“

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