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Förderprogramm endet : Fast sieben Milliarden Euro Baukindergeld bewilligt

  • Aktualisiert am

Sachsen, Schkeuditz: Blick auf den Unger Musterhauspark im Schkeuditzer Ortssteil Dölzig. Hier stehen unterschiedliche Fertigteilhäuser verschiedener Hersteller. Bild: dpa

330.000 Familien wurden gefördert, doch nun ist Schluss: Anträge können seit April nur noch Familien stellen, die bereits einen Kaufvertrag unterschrieben oder eine Baugenehmigung bekommen haben. Eine Verlängerung ist nicht geplant.

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          Mehr als 330.000 Familien haben sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit dem Baukindergeld ihren Traum vom Eigenheim erfüllt. Damit sind bundesweit rund sieben Milliarden Euro aufgebraucht, wie die zuständige Förderbank KfW der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Eine weitere Verlängerung ist laut Innenministerium derzeit nicht geplant. Anträge können damit seit April nur noch Familien stellen, die bereits im März einen Kaufvertrag unterschrieben oder eine Baugenehmigung bekommen haben.

          Das Baukindergeld ähnelt der früheren Eigenheimzulage. Profitieren können seit September 2018 Elternpaare und Alleinerziehende, die ein Haus bauen oder eine Immobilie kaufen. Dabei gilt eine jährliche Einkommensgrenze, die bei einem Kind bei 90.000 Euro, bei größeren Familien höher liegt. Pro Kind gibt es dann 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu 1200 Euro. Insgesamt stehen 9,9 Milliarden Euro zur Verfügung.

          Den Antrag stellt man innerhalb eines halben Jahres, nachdem man in sein neues Heim eingezogen ist. Letztmalig ist das am 31. Dezember 2023 möglich - allerdings nur, wenn die Verträge bis Ende März 2021 unterschrieben waren.

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