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EY-Chefs im F.A.S.-Interview : „Wir bedauern das zutiefst“

Jean-Yves Jégourel, Teil der neuen Doppelspitze der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) Bild: Paul Lehr

Warum haben die Wirtschaftsprüfer von EY den Betrug bei ­Wirecard so ­lange nicht ­entdeckt? Jetzt ­sprechen die neuen Chefs über den Jahrhundertskandal.

          8 Min.

          Herr Ahlers, Herr Jégourel, EY hat sich im Wirecard-Skandal bis auf die Knochen blamiert. Fügen Sie sich in die Rolle als Hauptschuldiger?

          Bettina Weiguny
          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ahlers: Nein. Wirecard ist sicher keine Prüfung, auf die wir stolz sind. Und wir bedauern es zutiefst, dass wir den Betrug nicht früher aufgedeckt haben. Aber auch der Parlamentarische Untersuchungsausschuss kommt zu dem Schluss, dass die gesamte Aufsichtsseite nicht ordentlich gearbeitet hat. Wir sind ein Teil des Aufsichtssystems. Dieser Verantwortung stellen wir uns.

          Sie haben dem betrügerischen Konzern Jahr für Jahr die Bilanz testiert. Wer sonst hat noch versagt?

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