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EU-Wettbewerbskommissarin : Vestager greift Google & Co. scharf an

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Bild: Bloomberg

Die EU-Wettbewerbskommissarin erwägt radikale Schritte gegen marktbeherrschende digitale Plattformen. Von einer aufgeweichten Fusionskontrolle hält sie gar nichts.

          4 Min.

          Den großen Digitalkonzernen droht neuer Ärger mit der EU-Kommission. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erwägt, Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon mit neuen Wettbewerbsregeln am dauerhaften Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung zu hindern. Die Regeln sollen verhindern, dass Google & Co. ihre Konkurrenten permanent klein halten können.

          Werner Mussler

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Hendrik Kafsack

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Die Stellung mancher digitaler Plattformen habe sich sehr schnell zementiert, sagte Vestager im Gespräch mit der F.A.Z. Daran änderten dann auch EU-Wettbewerbsverfahren nichts mehr. Selbst wenn das Unternehmen danach sein Verhalten ändere, bekämen die Konkurrenten oft keinen Fuß mehr auf den Boden. Um derart zementierte Märkte aufzubrechen, müsse die EU deshalb über radikalere Wege nachdenken, sagte die Kommissarin.

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