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Kampf gegen Geldwäsche : „Bargeld darf die Welt regieren – wenn es sauber ist“

Bild: Reuters

EU-Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness erklärt, warum sie eine neue Behörde für den Kampf gegen Geldwäsche für nötig hält – und dass sie das Bargeld nicht abschaffen will.

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          Frau Kommissarin, die EU hat in den vergangenen Jahren in rascher Folge neue Gesetze gegen Geldwäsche erlassen. Die Sechste Geldwäsche-Richtlinie ist gerade mal ein halbes Jahr in Kraft und längst noch nicht überall umgesetzt. Warum jetzt schon wieder ein neues Paket?

          Werner Mussler
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Wir sind in den vergangenen Jahren immer zu kurz gesprungen, das lässt sich nicht leugnen. Geldwäsche und Terrorfinanzierung kommen in der EU immer noch viel zu oft vor. Nach einer Europol-Schätzung geht etwa ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf verdächtige finanzielle Aktivitäten zurück. Das muss aufhören. Es schadet den europäischen Bürgern genauso wie dem Finanzmarkt.

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