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Wegen Geldwäsche : Deutscher Banker in Amerika zu Haftstrafe verurteilt

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Bei der Geldwäsche soll es sich um 1,2 Milliarden Dollar gehandelt haben, die beim venezolanischen Ölkonzern PDVSA unterschlagen worden waren. Bild: Reuters

Er war beteiligt an Geldwäsche in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar. Dann wurde er in Miami gefasst. Nun ist ein früherer deutscher Spitzenmanager in Amerika verurteilt worden.

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          Wegen Geldwäsche ist ein früherer deutscher Spitzenmanager der Schweizer Privatbank Julius Bär in den Vereinigten Staaten zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

          Matthias K. sei am Montag außerdem zur Zahlung von insgesamt 650.000 Dollar (ungefähr 571.000 Euro) verurteilt worden, teilte das amerikanische Justizministerium mit.

          1,2 Milliarden Dollar aus Venezuela unterschlagen

          Der 44-Jährige hatte sich im August schuldig bekannt, bei der Geldwäsche von 1,2 Milliarden Dollar (ungefähr 1,05 Milliarden Euro) beteiligt gewesen zu sein. Das Geld war beim staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA unterschlagen worden.

          Der in Panama ansässige Bänker war demnach seit 2016 an dem Komplott beteiligt. Er half über Immobilien- und Investitionsgeschäfte zu verschleiern, dass der Milliardenbetrag bei Petróleos de Venezuela (PDVSA) gestohlen worden war. Der Gruppe sollen frühere Manager des Ölkonzerns und Mitglieder der venezolanischen Elite angehören. K. wurde im Juli in Miami festgenommen.

          Erdöl ist die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle des von einer schweren Wirtschaftskrise erschütterten Venezuela.

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