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Nahverkehr : „Für zu viel Nähe sind wir nicht gemacht“

Zur Hauptverkehrszeit müssen die Reisenden ungewollt die Nähe zu unbekannten Menschen suchen. Bild: dpa

Eine Evolutionsbiologin erklärt im Interview, warum Deutsche gerne auf Distanz zu Mitmenschen gehen, wieso uns Verspätungen reizen und wie der ÖPNV sein Image verbessern kann.

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          Frau Oberzaucher, in der S-Bahn war es mir heute wieder mal viel zu eng. Ist es normal, da Beklemmungen zu bekommen?

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Wenn es wirklich voll ist, dann ist das bei allen so. Wir brauchen Platz um uns herum und sind für zu viel Nähe nicht gemacht. Die Freundin darf zwar näher kommen, aber Fremden gegenüber benötigen wir eine gewisse Distanz.

          Wenn man erlebt, wie sich die Japaner oder Inder in die Waggons quetschen, bekommt man den Eindruck, dass das nicht überall so ist. Woran liegt das?

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