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Unmut auf Jobmessen : Warum das Handwerk über eine Ablösesumme für Azubis nachdenkt

Meister und Lehrlinge: Schweißarbeiten in einem Ausbildungszentrum in Siegburg Bild: Rainer Unkel / vario images

Bäcker und Maurer tun sich schwer, Nachwuchs zu finden. Trotz offensiver Werbung auf Jobmessen interessieren sich nicht viele für eine Lehre. Oft werden ihnen dann später die guten Azubis abgeworben. Der Unmut ist groß.

          In Halle 4 ragen zwischen den Frankfurter Messe-Ständen von Unternehmen und Hochschulen die Aufbauten der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hervor. Die Bäcker, Schornsteinfeger und Friseure müssen sich behaupten. Sie werben auf der Berufsmesse „Einstieg“ um Nachwuchs. Vier Schülerinnen steuern auf den Handwerksmeister Thomas Dresch zu. Was das denn hier für ein Unternehmen sei, will eine Schülerin wissen. „Wir sind von der Innung, wir vertreten die Sanitär-Betriebe“, sagt Dresch. Er zeigt ihnen eins der Infoblätter über die Ausbildung zum Anlagenmechaniker. Nach ein paar höflichen Fragen bitten die Schülerinnen Dresch darum, eine Laufkarte abzuzeichnen. „Um ehrlich zu sein, bin ich wegen der Berufschallenge hier gewesen“, sagt eine Schülerin anschließend. Sie wolle lieber Ärztin werden.

          Es ist schwer, Nachwuchs für das Handwerk zu begeistern. Nach Angaben von Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, beginnen rund 60 Prozent eines Jahrgangs ein Studium. Das sei „das Ergebnis eines langanhaltenden Werbefeldzuges der Politik für Abitur und Studium“, sagte Schwannecke jüngst. Gleichwohl habe sich die Zahl der Abiturienten im Handwerk in den vergangenen Jahren verdoppelt und liege bei 13 Prozent. Laut Schwannecke blieben im Vorjahr rund 17.000 Lehrstellen unbesetzt.

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