https://www.faz.net/-gqe-9gvwu

Populisten im Aufwind : Das globale Betriebssystem braucht ein Update

  • -Aktualisiert am

Populisten, wie Donald Trump sind zurzeit auf dem Vormarsch. Doch weshalb eigentlich? Bild: Reuters

Während die Globalisierung an Schwung verliert, setzt sich die globale Integration weiterhin fort. Welche Erkenntnisse müssen wir ziehen? Ein Gastbeitrag.

          3 Min.

          Die Globalisierung, wie wir sie kennen, mag an Schwung verloren haben. Die globale Integration jedoch setzt sich unvermindert fort. Dies ist eine unbequeme Realität, der wir uns stellen müssen. Auf der ganzen Welt sind Protektionisten und Populisten auf dem Vormarsch. Sie greifen nach der Macht und werden von denjenigen gewählt, die unter sinkenden Einkommen und prekären Arbeits- und Lebensbedingungen leiden.

          Die Lösungen, die die neuen politischen Kräfte vorschlagen, sehen im Rückspiegel richtig aus: Wenn das Leben in einer weniger globalisierten Welt vermeintlich besser war, sind Handelskriege, die Ablehnung von Einwanderung und die Rückkehr zur nationalen Souveränität sinnvoll. Es gibt jedoch ein Problem: Die Welt im Jahr 2018 hat viel weniger mit physischen Handelsströmen zu tun. Adam Smiths Theorie zu vergleichenden Kosten und Vorteilen mag sich über 200 Jahren bewährt haben. Heute gehört sie zu den Akten.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Kerzen und Stofftiere vor der Kita „Am Steinkreis“ in Viersen: Hier starb am 21. April eine Dreijährige.

          Totes Kita-Kind in Viersen : Reihenweise Alarmsignale

          In einer Kita in Viersen soll eine Erzieherin die kleine Greta ermordet haben. Ihr Lebenslauf enthält zahlreiche Alarmsignale. Es war offenbar nicht der erster Übergriff der 25-Jährigen auf ein Kita-Kind.
          Prinz Abdulaziz bin Salman Al Saud (3.von links) führt am 10. April den Vorsitz bei einem virtuellen Treffen der G-20-Energieminister

          Corona und Ölpreis-Verfall : Saudi-Arabiens doppelte Krise

          Eigentlich wollte Saudi-Arabien im Jahr der G-20-Präsidentschaft sein internationales Ansehen aufpolieren. Nun steckt das Land in einer politischen und wirtschaftlichen Krise, die noch vor kurzem unvorstellbar war.