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Steaks und Hack sind knapp : Trump: Fleischproduktion muss weitergehen

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Hier gibt’s eigentlich Fleisch: Leere Regale in einem Supermarkt in Massachusetts Bild: AFP

Geschlossene Schlachtbetriebe, leere Regale in den Supermärkten: Fleisch ist in Amerika derzeit schwer zu bekommen. Das will Donald Trump jetzt ändern.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat angeordnet, dass die Produktion in den Fleischfabriken des Landes trotz der Corona-Krise weiterlaufen muss. Trump unterzeichnete am Dienstag ein entsprechendes Dekret, wie das Weiße Haus mitteilte. Darin wird die Fleischindustrie als wesentlicher Wirtschaftssektor eingestuft, der in nationalen Krisenzeiten weiterlaufen muss.

          Mehrere Fleischbetriebe in den Vereinigten Staaten hatten zuletzt wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter ihren Beschäftigten geschlossen. So machte der Konzern Tyson Foods seine Anlage in Pasco im westlichen Bundesstaat Washington dicht. Dort werden nach Angaben des Unternehmens normalerweise täglich Fleischwaren für die Versorgung von vier Millionen Menschen produziert.

          Nach Angaben der Branchengewerkschaft UFCW sind bislang mindestens 20 Beschäftige der Fleischindustrie nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Mehr als 5000 Beschäftigte zeigten demnach Symptome der von dem neuartigen Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die amerikanische Regierung kündigte an, sie werde die Betriebe bei der Verstärkung ihrer Hygienemaßnahmen unterstützen.

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