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Corona-Krise : Überbrückungshilfen für Studenten sollen reaktiviert werden

  • Aktualisiert am

Ein Student organisiert sein Studium vom Wohnzimmer der Eltern aus. Bild: dpa

Da wegen der Schließung von Gastronomie und Eventbranche viele Nebenjobs wegbrechen dürften, will die Bundesbildungsministerin die ausgelaufenen Corona-Hilfen für Studenten wieder einführen.

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          Das Bundesbildungsministerium will die Ende September ausgelaufene Nothilfe für Studenten für die Zeit des Teil-Lockdowns im November wieder auflegen. Das kündigte eine Sprecherin am Freitag in Berlin an. Das Ministerium beabsichtige, die Wiedereinsetzung der Überbrückungshilfe für den Monat vorzunehmen. Das Instrument habe sich bewährt.

          Nach Angaben der Sprecherin laufen derzeit Gespräche mit dem Deutschen Studentenwerk, das zwischen Juni und September für die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung der Nothilfe zuständig war. Unter anderem Gewerkschaften hatten gefordert, die finanzielle Unterstützung erneut aufzulegen, da durch die anstehenden Schließungen in der Gastronomie und Eventbranche wieder viele Studentenjobs wegbrechen dürften.

          In der Corona-Krise hatte das Bildungsministerium zwei Hilfsangebote für Studenten in Not aufgestellt: Zum einen die Überbrückungshilfe, die nicht zurückgezahlt werden muss. Sie wurde von Juni bis September an diejenigen ausgezahlt, die mit Kontoauszügen nachweisen konnten, dass sie in einer pandemiebedingten Notlage sind, etwa weil regelmäßige Zahlungen aus Jobs ausblieben. Gezahlt wurden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat. Die zweite Säule ist der KfW-Studienkredit, den es auch vor der Krise schon gab, der nun aber seit Mai bis März 2021 zinsfrei gestellt ist.

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