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Neue Corona-Auflagen : Der Wirtschaft droht ein Härtetest ohne Rücklagen

Nicht viel los: Ein Bekleidungsgeschäft in der Frankfurter Innenstadt Bild: Aders, Hannah

Gastronomen und Hoteliers treffen die neuen Corona-Auflagen tief ins Mark. Die übrige Wirtschaft hofft und bangt, leidlich durch den Herbst zu kommen. Vor allem eine Säule der Erholung droht wieder Risse zu bekommen.

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          In der Wirtschaft wächst die Furcht vor den Folgen der neuen Corona-Welle. Die Sperrstunden und Reisebeschränkungen im Inland treffen vor allem die Gastronomie und Hotellerie, aber auch die Industrie blickt mit Bedenken auf Herbst und Winter.

          Stefanie Diemand
          Redakteurin in der Wirtschaft.
          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          „Im Moment vertrauen die Unternehmen auf die Aussage der Politik, dass man einen kompletten zweiten Lockdown vermeiden will. Die Sorgen steigen zugleich wieder mit den aktuell hohen Infektionszahlen“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Industrie- und Handelskammertags DIHK, Achim Dercks, der F.A.Z.

          „Es bleibt die Hoffnung, dass es vor dem Hintergrund der Erfahrungen klügere und zielgenauere Maßnahmen gibt als in der ersten Phase.“ Aber auch ohne staatliche Einschränkungen litten die Unternehmen, stellte Dercks klar: „Die zweite Welle, die es ja auf der ganzen Welt gibt, führt zum Beispiel zu Belastungen im Exportgeschäft.“

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