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CDU-Vize Strobl und dm-Chef : Wie lange halten wir durch?

  • Aktualisiert am

Thomas Strobl, Innenminister Baden-Württembergs und stellvertretender Vorsitzender der CDU (links) und dm-Chef Christoph Werner (rechts) Bild: Patrick Junker

Wenn Politik auf Wirtschaft trifft: Der Innenminister Baden-Württembergs, Thomas Strobl, und dm-Chef Christoph Werner über den Kampf gegen das Virus, seltsame Weihnachten und die Fans von Friedrich Merz.

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          Herr Strobl, wie ernst ist die Lage?

          Strobl: Die Lage ist nicht ernst, sondern sehr ernst. Wir haben ein viel zu hohes Infektionsgeschehen. Sehr große Sorge macht mir die Entwicklung in den Krankenhäusern, wir müssen uns auf eine schwierige Situation in den Intensivstationen vorbereiten und alles tun, um Menschenleben auch künftig zu retten.

          Herr Werner, Ihre Familie wie Ihr Konzern, die Drogeriekette dm, sind anthroposophisch geprägt. Im Waldorf-Milieu werden Zweifel laut, dass das Virus überschätzt wird.

          Werner: Nicht bei uns! Ich habe kein Verständnis dafür, wenn es so dargestellt wird, als wären wir ob der Anthroposophie nachlässig im Umgang mit Covid-19. Das spielt keine Rolle im Kampf gegen die Pandemie in den dm-Drogeriemärkten.

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