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Data Detox : Wie man mit wenigen Schritten seine Datenflut eindämmt

  • -Aktualisiert am

Zu häufiges Nutzen des Smartphones kann krank machen. Aber ganz darauf verzichten geht heutzutage auch nicht. Bild: AFP

Unsere Datenflut kommt Konzernen wie Facebook und Google zugute, wobei alles andere als klar ist, was genau mit den Informationen geschieht. Mit einigen Tipps kann man sein Handy vor Zugriffen schützen.

          3 Min.

          Etwa 2,7 Milliarden Menschen auf der Welt nutzen heute ein Smartphone. Die Risiken und Nebenwirkungen des Geräts werden allerdings immer noch oft unterschätzt: Tech-Unternehmen entwickeln Apps, die einen regelrechten Kommunikationszwang aufbauen; Menschen, die sich kaum mehr von ihrem Telefon lösen können, leiden häufiger unter einer Depression; die von uns produzierte Datenflut kommt Konzernen wie Facebook und Google zugute, wobei alles andere als klar ist, was genau mit den Informationen geschieht. Was tun? Eine vollständige Online-Abstinenz wäre gewiss töricht, aber an einigen digitalen Stellschrauben zu drehen, ist empfehlenswert. Safa Ghnaim weiß, wie das am besten geht. Die zweiunddreißigjährige Amerikanerin arbeitet bei der Nichtregierungsorganisation Tactical Tech, spricht sich für mehr Datensicherheit aus und wirbt für einen bewussteren Umgang mit neuen Medien. Ihre Empfehlung: digitale Entgiftung – „data detox“. Mit wenigen Maßnahmen lässt sich schon viel erreichen:

          1. Ändern Sie den Namen Ihres Smartphones

          Kai Spanke

          Redakteur im Feuilleton.

          Während des Setup-Prozesses wird jedem Gerät ein Name zugewiesen, der es häufig als Eigentum seines Nutzers kennzeichnet. Dieser Name erscheint dann allerdings auch auf Wi-Fi- und Bluetooth-Listen: Max Mustermanns iPhone. „Das ist ein Zuviel an Sichtbarkeit“, sagt Ghnaim. „Ich kann meinem Gerät einen lustigen Namen geben, der nichts mit mir zu tun hat, zum Beispiel ‚Oh, I’m So Thirsty‘ oder ‚Yoghurt For Life‘ – ganz simpel.“ An solche Schritte müsse man sich natürlich erst gewöhnen, denn dass unsere Daten ver- und gekauft werden, war in den Anfangstagen des Internets noch keine Selbstverständlichkeit. Vielmehr habe sich dieses „Broker-Modell“ in den vergangenen zehn Jahren entwickelt und intensiviert.

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