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Unternehmensberater : McKinsey im Sog der Opioid-Krise

Leichtfertig vermarktet: das opioidhaltige Schmerzmittel Oxycontin Bild: Reuters

Welche Rolle haben die Unternehmensberater von McKinsey in der amerikanischen Opioid-Krise gespielt? Das Unternehmen hat dazu ein knapp gehaltenes Statement veröffentlicht.

          2 Min.

          Das Beratungsunternehmen McKinsey ist in der amerikanischen Opioid-Krise abermals unter Druck geraten, weil es lange Zeit für den Schmerzmittelhersteller Purdue Pharma tätig war, der im Zentrum der Tragödie um das süchtig machende Schmerzmittel Oxycontin steht. Purdue wird vorgeworfen, das Schmerzmittel unter gezielter Verharmlosung der Suchtgefahren vermarktet zu haben. Zwar hat McKinsey im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit dem Pharmaunternehmen beendet, doch der Fall ist damit für das Beratungsunternehmen noch nicht ausgestanden.

          Tillmann Neuscheler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Mehrere Politiker in den Vereinigten Staaten – Demokraten und Republikaner – wollen genauer wissen, welche Rolle McKinsey in der Zeit als Purdue-Berater gespielt hat. Schon im vergangenen Jahr war der Vorwurf aufgetaucht, McKinsey-Berater hätten einst Möglichkeiten für Purdue erörtert, wie beim Verkauf des Schmerzmittels Oxycontin der „Turbolader“ gezündet werden könne. Nun wurde in einem Bericht der „New York Times“ die Frage aufgeworfen, ob mit Rabatten für Händler der Verkauf der Opioide angekurbelt werden sollte.

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