https://www.faz.net/-gqe-9w84i

Weniger Aufträge : Maschinenbauer blicken auf enttäuschendes Jahr zurück

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Handelskonflikte, Brexit und der Umbruch bei den Autoherstellern haben den deutschen Maschinenbauern im vergangenen Jahr erheblich zugesetzt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.

          1 Min.

          Insgesamt verbuchten die eutschen Maschinenbauer 2019 ein Minus von jeweils neun Prozent sowohl bei inländischen als auch den ausländischen Bestellungen, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) am Donnerstag mitteilte.

          2019 sei ein „konjunkturell trübes Jahr“ für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland gewesen, kommentierte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann die Entwicklung. „Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt“, erklärte er. „Das hat in den Orderbüchern deutliche Spuren hinterlassen.“

          Die Branche mit ihren mehr als eine Million Beschäftigten gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und stellt sich bereits auf weitere Einbußen ein. So erwartet der VDMA 2020 erneut einen Rückgang der Produktion um zwei Prozent.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Kandidatenduell 1994: Wahlplakate mit Kanzler Kohl und SPD-Herausforderer Rudolf Scharping

          Bundestagswahlen seit 1949 : 1994: Als Rudolf Scharping baden ging

          19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Die SPD lässt erstmals ihre Mitglieder den Kanzlerkandidaten bestimmen. Rudolf Scharping macht das Rennen – und bremst sich in der Bundestagswahl 1994 selbst aus. Teil 13 unserer Wahlserie.
          Das Einspeise-Umspannwerk Dresden Süd war Auslöser für den Stromausfall in der Stadt und Umgebung.

          Energiewende : Stromausfälle werden zur Gefahr

          Wenig Erdgasreserven, instabile Netze, schwankender Windstrom: Drohen im Winter Blackouts? Der Anstieg der Gaspreise verschärft die Lage.
          Die im Bundestag vertretenden Parteien streiten bis zum 26.09. um die Stimmen der Wähler.

          Wahlk(r)ampf : Die Menschen wollen in Ruhe gelassen werden

          Die Kampagne zur Bundestagswahl geht in ihre letzte Woche. In einer gespaltenen Gesellschaft sind Momente der Einigkeit selten. Die Kandidaten überzeugen nicht. Aber die Programme will auch keiner kennenlernen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.