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Maschinenbau : Übernahme von FAG Kugelfischer geglückt

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Die INA Holding hat offenbar die FAG-Aktionäre überzeugt. Nach Informationen der F.A.Z. hält sie über 90 Prozent der Aktien.

          Die INA Holding aus Herzogenaurach verfügt über mehr als 90 Prozent der Aktien an dem Wälzlagerkonzern FAG Kugelfischer. Dies verlautete am Montagabend aus informierten Kreisen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

          Über 85 Prozent verfügt die INA direkt, davon sind 23 Prozent in den vergangenen Wochen an der Börse erworben worden. Die restlichen Aktien wurden aufgrund des am Montag auslaufenden Übernahmeangebots eingereicht. Weitere mehr als fünf Prozent hat INA-Miteigentümerin Maria Elisabeth Schaeffler in den vergangenen Wochen an der Börse eingesammelt. Ein offizielles Ergebnis des Übernahmeangebots von INA soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

          "Run auf die Banken"

          Am Montag hatte die INA erklärt, die Reaktion der FAG-Aktionäre sei positiv gewesen. "Es hat einen echten Run auf die Banken gegeben", sagte INA-Sprecher Christian Treinies. Ab einer Aktienmehrheit von 75 Prozent ist die INA unabhängig von Sperrminoritäten anderer FAG-Aktionäre und könnte einen Gewinnabführungsvertrag schließen.

          Die Kartellfreigabe in den USA sollte laut Treinies unproblematisch sein. Die US-Kartellbehörde habe zusätzliche Auskünfte verlangt, die Informationen würden jetzt zusammengestellt. Mit der Übernahme soll der weltweit drittgrößte Wälzlagerkonzern mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro und 52.000 Mitarbeitern entstehen. Die FAG soll aber ein eigenständiger Teilkonzern bleiben.

          Gewinnsprung vor Übernahme

          FAG Kugelfischer hat vor der Übernahme durch die INA-Holding noch einen Gewinnsprung vermeldet. In den ersten neun Monaten kletterte das Ergebnis vor Steuern um 20 Prozent auf 85 Millionen Euro, der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gestiegen. Der Auftragseingang ging allerdings um fünf Prozent auf 1,68 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um knapp zwölf Prozent auf 109 Millionen Euro.

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