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Princeton-Ökonom Brunnermeier : „Kleine Krisen müssen wir vielleicht zulassen“

Markus Brunnermeier, 52, forscht seit Jahren in den Vereinigten Staaten. Sein neues Buch „Die resiliente Gesellschaft“ erscheint am 16. August im Aufbau Verlag. Bild: Getty

Markus Brunnermeier ist Ökonom an der renommierten Universität Princeton. Im Interview spricht er über die Häufung großer Krisen, die Illusion von Sicherheit und Politiker als Krisenmanager.

          5 Min.

          Herr Brunnermeier, Deutschland erlebt eine Krise nach der anderen – und es wirkt nicht so, als seien wir gut vorbereitet. Sind wir zu sorglos geworden?

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es fällt schwer, alle Gefahren vorherzusehen. Manchmal schützt man sich vor Risiken, die gar nicht eintreten – und manchmal geschehen Dinge, an die man gar nicht gedacht hat. Deshalb unterscheide ich zwischen Robustheit und Resilienz: Oft ist es besser, wenn man sich nicht gegen alle Schocks lehnt, das wäre Robustheit. Resilienz ist wichtiger: Sie sorgt dafür, dass Krisen nicht so schlimm werden und man sich schnell wieder davon erholen kann. So deckt man ganz unterschiedliche Krisen ab.

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