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Bilanzskandal : Der Aufstieg und Fall des Mr. Wirecard

Was wird nun aus Markus Braun? Bild: dpa

Der Aufstieg von Wirecard wirkte wie ein Zeitenwechsel, doch schon 2008 warfen Aktionärsschützer dem Zahlungsdienstleister „höchste Intransparenz“ vor. Die Geschichte eines Unternehmens, von dem nie ganz klar schien, wie es sein Geld verdient.

          6 Min.

          In den Jahren des schier unbeschreiblichen Wachstums seines Unternehmens hat sich Markus Braun, der langjährige Vorstandsvorsitzende von Wirecard, gern als Visionär inszeniert. Keine Bühne konnte groß genug sein. Noch vor einigen Monaten trat Braun im New Yorker „The Shed“ auf, um über die einzigartige Erfolgsgeschichte zu sprechen. Das futuristische Kulturzentrum ist bekannt für seine Aussicht auf den Hudson River. Auch Google und Microsoft laden für Produktpräsentationen gerne an derartige Orte in Manhattan ein.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Technologiegiganten, New York und die Wall Street – das war für den ehrgeizigen Wirecard-Chef das Umfeld, in dem er den mittelständischen Dienstleister, der Zahlungen im Internet abwickelt, am liebsten sah. Nun ist Wirecard kein Internetgigant und der Firmensitz im Münchner Vorort Aschheim nicht das Silicon Valley.

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