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Marktbericht : Aktien tendieren zum Wochenschluss seitwärts

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Europas Börsen bleiben am letzten Handelstag der Woche ohne klare Impulse.

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          Die Anleger an den Aktienbörsen lassen die Woche ruhig ausklingen. Der Euro Stoxx 50, der die 50 wichtigsten Unternehmen des Euroraums abbildet, der Dax und der marktbreite F.A.Z.-Index pendeln um ihre Schlussstände vom Donnerstag. Zumal dem Dax gelingt es dabei weiter nicht, die psychologisch wichtige Marke von 7000 Punkten zu knacken. „Wir stehen da wie das Kaninchen vor der Schlange“, sagte ein Händler. „Aber um über die 7000 Punkte zu kommen, brauchen wir richtig Volumen, und das gibt der Markt im Moment nicht her.“

          Rückenwind dürfte die Börse auch in den kommenden Tagen von der milliardenschweren Geldspritze der EZB an die europäischen Banken erhalten. „Ich gehe davon aus, dass der ein oder andere Euro
          noch seinen Weg in den Markt findet und wir deshalb die 7000 Punkte in der nächsten Wochen nehmen werden“, sagte ein anderer Börsianer.

          Goldman stuft Europas Banken herauf

          Als Kurstreiber halfen Anlageempfehlungen der US-Großbank Goldman Sachs. Deren Analysten setzten die Bewertung des europäischen Bankensektors auf „overweight“ von zuvor „neutral“ hoch. Finanzwerte verzeichneten daraufhin überdurchschnittliche Kurssteigerungen. 

          Auch die Titel von Merck profitierten von einem Analystenkommentar: Die Deutsche Bank erhöhte das Kursziel für die Aktien des Pharma- und Spezialchemiekonzerns um neun auf 83 Euro. Die Titel gewannen daraufhin knapp drei Prozent auf 81 Euro. Das von Forschungsrückschlägen geplagte Unternehmen hat vor kurzem ein Sparpaket und einen weltweiten Stellenabbau angekündigt, um wieder mehr Schlagkraft zu gewinnen.

          Metro-Aktie leidet unter Einzelhandelsdaten

          Gefragt waren auch die Aktien von RWE ; sie gewannen dank einer Goldman-Sachs-Sektorhochstufung auf „overweight“ von zuvor „neutral“. Die Titel legten rund ein Prozent zu.

          Auf der Dax-Verliererseite standen Metro mit einem Minus von knapp drei Prozent ganz oben. „Die Einzelhandelsumsätze zu Jahresbeginn waren ja alles andere als prickelnd, das färbt natürlich direkt auf Metro ab“, sagte ein Börsianer. Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist im Januar um ein Prozent gefallen - es ist bereits der dritte Rückgang in Folge.

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