https://www.faz.net/-gqe-9q5rm

Vertragslaufzeit : Macht der Verbraucherschutz das Smartphone teurer?

Ein junger Mann steht in einer Stadtbahn und telefoniert dabei mit seinem Smartphone. Handyverträge sollen künftig höchstens ein Jahr lang laufen. Bild: dpa

Die Bundesjustizministerin will die Vertragslaufzeit von Fitnessstudios und Telefonverträgen begrenzen. Die Unternehmen warnen, dass diese Pläne für Kunden teuer werden könnten.

          3 Min.

          Beim Verbraucher wird Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) mit ihrem Gesetzentwurf gegen Kostenfallen punkten können: Fitnessstudios und Handyverträge sollen künftig höchstens ein Jahr lang laufen und sich nur um drei Monate verlängern dürfen. Derzeit können sie zwei Jahre laufen und sich um ein Jahr verlängern. Lambrechts Gesetzentwurf verspricht sich davon mehr Wahlfreiheit und Wettbewerb.

          Hendrik Wieduwilt

          Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

          In der zerstrittenen Koalition wird auch dieses Vorhaben allerdings für Zwist sorgen: „Ein generelles Verbot für Verträge mit zwei Jahren Laufzeit lehne ich ab“, sagte der Rechtspolitiker Jan-Marco Luczak (CDU), denn dieses führe nur dazu, „dass Unternehmen nicht mehr planen können und Leistungen dadurch teurer werden“. Immerhin, im Übrigen sei er mit den Plänen einverstanden.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wahlkampf in Minneapolis : Trump setzt weiter auf Hass

          Trotz Amtsenthebungs-Ermittlungen und Ukraine-Affäre: Amerikas Präsident lässt sich abermals für Beschimpfungen bejubeln. Sein Wahlkampf bleibt so aggressiv wie zuvor.