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Benjamin Fischer

Rechte an Hits : Die neue Musikliebe der Finanzwelt

Bruce Springsteen 2009 in Frankfurt Bild: ©Helmut Fricke

Milliardenschwere Finanzinvestoren reißen sich um Anteile an lukrativen Katalogen. Glänzende Aussichten für verkaufsbereite Musiker. Doch Geld allein ist oft nicht alles, wenn es um das musikalische Erbe geht.

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          Elton John will nicht mitspielen beim Musikrechte-Monopoly. Die Kontrolle über die eigene Kunst abzugeben, das sei derzeit unvorstellbar, erklärte kürzlich David Furnish, der Ehemann des britischen Weltstars. Bruce Springsteen, Bob Dylan, Neil Young, Shakira und diverse andere profilierte Musiker denken da ganz offensichtlich anders. Vor allem der Handel mit Autorenrechten, also jenen an Texten und Kompositionen, boomt seit einiger Zeit. Manche wie etwa Young verkaufen nur Teile daran. Springsteen dagegen hat gleich auch noch die Rechte an seinen Aufnahmen abgetreten.

          Weder er noch die anderen Ge­nannten dürften auf die Millionen angewiesen sein. Das unterscheidet sie von den einer breiten Öffentlichkeit oft unbekannten Songwritern, die ihre Anteile an von bekannten Interpreten eingespielten Werken teils verkaufen, um damit ein neues Projekt zu finanzieren. Doch alle wissen gleichermaßen um die Gunst der Stunde.

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