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Wirtschaftskanzleien : Londons Anwälte sorgen für 10 Milliarden Pfund Umsatz

Angestellte im Bank- und Finanzviertel Canary Wharf in London. Bild: Reuters

Die britische Hauptstadt behauptet sich als Standort für Großkanzleien – trotz des Brexits. Noch nie verdienten die Anwälte an der Themse so viel wie im vergangenen Jahr. Doch sind die Einstiegsgehälter für Nachwuchsjuristen zu hoch?

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          Trotz Brexit und beginnender Corona-Krise ist der Umsatz der führenden Anwaltskanzleien in der britischen Hauptstadt 2019/2020 weiter gestiegen, er lag zuletzt deutlich über der Schwelle von zehn Milliarden Pfund. Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben die 50 größten Wirtschaftskanzleien an der Themse ihre Einnahmen um fünf Prozent auf 10,6 Milliarden Pfund (11,7 Milliarden Euro) steigern können. Das zeigt eine aktuelle Übersicht des britischen Fachmagazins „The Lawyer“.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Das Geschäftsjahr für die britischen Kanzleien umfasst die zwölf Monate bis Ende April, als die Corona-Krise schon angefangen hatte. In den Vorjahren lagen die Umsätze bei 10,1 Milliarden Pfund (2019) und 9,5 Milliarden Pfund (2018).

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