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Versorgung stockt : Lieferstopp für russisches Öl trifft Ostdeutschland

  • -Aktualisiert am

Durch die Druschba-Pipeline fließt zur Zeit kein Öl. Bild: dpa

Seit vier Wochen erreicht kein russisches Öl mehr die deutschen Raffinerien. In Berlin wurde nun sogar das Flugbenzin knapp. Immer mehr drängt sich die Frage auf, wer für den Schaden aufkommt.

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          In Deutschland werden die Folgen der seit vier Wochen wegen Verschmutzungen unterbrochenen Öllieferungen aus Russland immer deutlicher sichtbar. Die beiden ostdeutschen Raffinerien Leuna und Schwedt arbeiten nur teilweise, ostdeutsche Tankstellen würden zum Teil aus dem Westen mit Diesel und Benzin beliefert, heißt es in der Branche.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Schon im April waren nach F.A.Z.-Informationen Airlines, die Flughäfen Tegel und Schönefeld anfliegen, gebeten worden, ihre Maschinen so zu betanken, dass sie nicht unbedingt in Berlin nachtanken müssten. Aktuell gebe es keine Engpässe, hieß es. Ein Sprecher des Mineralölwirtschaftsverbands sagte auf Anfrage: „Die Versorgung in Ostdeutschland ist trotz der schwierigen Situation stabil.“

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